MOV-Videos komprimieren
iPhone- und Mac-Videos verkleinern und als MP4 überall abspielbar machen, ohne sie hochzuladen.
Dateien hierher ziehen
oder
Dateien auswählenMOV · MP4 · AVI · MKV
Dateien verlassen nie Ihr Gerät
Kompressor wird geladen…
MOV in drei Schritten komprimieren
Dateien hinzufügen
Ziehen Sie Dateien in das Feld, fügen Sie sie ein oder wählen Sie sie auf Ihrem Gerät aus. Nichts wird hochgeladen.
Einstellungen prüfen
Die Standardvoreinstellung passt für die meisten Dateien. Ändern Sie Qualität, Größe oder Format, wenn Sie eine kleinere Datei brauchen.
Ergebnis herunterladen
Speichern Sie jede Datei einzeln oder alle als eine ZIP-Datei. Kann eine Datei nicht kleiner werden, behalten Sie das Original.
MOV und die iPhone-Kamera
MOV ist Apples QuickTime-Dateiformat, eingeführt 1991. Seine Struktur aus verschachtelten „Atoms“ wurde später fast unverändert als Grundlage für MP4 übernommen. Deshalb sind die beiden Formate so eng verwandt, und deshalb lassen sich die meisten MOV-Dateien problemlos in MP4 umwandeln. Die häufigsten MOV-Dateien stammen heute von iPhones und iPads, aus Bildschirmaufnahmen am Mac und von Profikameras, die Apple ProRes aufzeichnen.
Auf dem iPhone entscheidet die Einstellung Einstellungen › Kamera › Formate, was in der MOV-Datei steckt. „Hohe Effizienz“ nimmt H.265-Video (HEVC) auf, „Maximale Kompatibilität“ H.264. HEVC-Dateien sind kleiner, aber manche Windows-PCs, ältere Android-Handys, Websites und Upload-Formulare können sie nicht abspielen oder nehmen sie nicht an.
Warum iPhone-Videos so viel Platz brauchen
Handys kodieren in Echtzeit und sind darauf abgestimmt, Details zu erhalten. Sie nutzen daher hohe Bitraten, und aktuelle iPhones können 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Eine Minute 4K60 in HEVC hat mehrere Hundert Megabyte. Kinomodus, HDR (Dolby Vision) und ProRes, das für den Schnitt gedacht und um ein Vielfaches größer als HEVC ist, treiben die Größe noch weiter nach oben.
Der größte Teil dieser Daten wird zum Ansehen auf Handy oder Laptop nicht gebraucht. Ein Clip, den man im Chat oder in einem sozialen Netzwerk ansieht, wirkt in 1080p genauso, und 30 Bilder pro Sekunde reichen für alles ohne schnelle Action völlig aus.
Eine MOV-Datei mit diesem Tool komprimieren
Das Tool dekodiert die MOV-Datei in Ihrem Browser und schreibt ein MP4 mit H.264-Video und AAC-Audio, das überall läuft, auch unter Windows und in Upload-Formularen, die HEVC ablehnen. Gute Ausgangswerte:
| Sie möchten | Einstellungen |
|---|---|
| Einen kurzen Clip per E-Mail senden | Zielgröße 18–22 MB, maximale Auflösung 720p |
| Ein 4K-Video an jemanden mit Windows oder Android senden | Maximale Auflösung 1080p (Standard), Bildrate 30, „Ausgewogen“ |
| In ein Formular mit Limit von 50 oder 100 MB hochladen | Zielgröße ein paar MB unter dem Limit, 1080p |
| Eine Bildschirmaufnahme vom Mac teilen | Auflösung beibehalten, Bildrate 30, „Kleinste Datei“, Ton entfernt, wenn nichts gesprochen wird |
HDR-Clips (Dolby Vision) sind die Schwachstelle: Das Tool wandelt sie für die H.264-Ausgabe in normalen Dynamikumfang um, und Farben und Helligkeit können anders aussehen. Prüfen Sie daher die Vorschau, bevor Sie das Original löschen.
Häufige Probleme mit MOV-Dateien
- Das Video liegt auf der Seite. iPhones speichern die Drehung als Markierung, statt die Pixel zu drehen. Das Tool wendet sie an, sodass die Ausgabe richtig herum abgespielt wird.
- Live Photos. Der kurze Videoteil eines Live Photos ist eine separate MOV-Datei von etwa drei Sekunden. Sie lässt sich wie jeder andere Clip komprimieren; das Foto selbst ist ein HEIC oder JPG.
- Zeitlupenclips laufen in normaler Geschwindigkeit. Der Zeitlupeneffekt ist als Bearbeitungsanweisung gespeichert, die nur Apples Apps lesen. Exportieren Sie den Clip zuerst aus der Fotos-App, wenn Sie die verlangsamte Fassung brauchen.
- ProRes-Dateien lassen sich nicht öffnen. Browser können ProRes nicht dekodieren. Exportieren Sie zuerst auf dem Mac oder iPhone in HEVC oder H.264.
Fragen zu MOV
Kann ich .mov einfach in .mp4 umbenennen?
Manchmal lässt sich die Datei danach abspielen, weil die Strukturen so ähnlich sind, aber der Codec ändert sich nicht, und sie wird nicht kleiner. Platz spart erst die Neukodierung.
Ist HEVC besser als H.264?
HEVC braucht für dieselbe Qualität weniger Bits, wird aber weniger breit unterstützt. Zum Versenden an andere vermeidet H.264 Fehlermeldungen wie „Datei kann nicht abgespielt werden“.
Entfernt die Komprimierung den Aufnahmeort aus meinem Video?
Ja, standardmäßig. „Metadaten entfernen (Ort, Gerät, Datum)“ ist aktiviert, solange Sie es nicht ausschalten. Das neue MP4 enthält also Ton und Bild, aber nicht den Standort und die Kameradaten des iPhones.
Funktioniert das auf dem iPhone selbst?
Dafür ist Safari 26 oder neuer nötig (iOS 26). Handys nehmen Dateien bis 1 GB an, und lange 4K-Videos können mehr Arbeitsspeicher brauchen, als ein Browser-Tab auf dem Handy halten darf; ein Computer kommt damit bequemer zurecht.
Verwandte Videotools
Für Dateien, die bereits MP4 sind, nutzen Sie den MP4-Kompressor. Clips mit mehreren Audiospuren behandelt die Seite zu MKV, alle Formate die Seite des Videokompressors; So funktioniert’s zeigt, warum Ihre Videos nie hochgeladen werden.