GIF-Animationen komprimieren
Animierte GIFs mit weniger Farben, klügeren Einzelbildern und Größenänderung verkleinern. Die Animation bleibt.
Dateien hierher ziehen
oder
Dateien auswählenGIF · JPG · PNG · SVG · TIFF · WebP
Dateien verlassen nie Ihr Gerät
Kompressor wird geladen…
GIF in drei Schritten komprimieren
Dateien hinzufügen
Ziehen Sie Dateien in das Feld, fügen Sie sie ein oder wählen Sie sie auf Ihrem Gerät aus. Nichts wird hochgeladen.
Einstellungen prüfen
Die Standardvoreinstellung passt für die meisten Dateien. Ändern Sie Qualität, Größe oder Format, wenn Sie eine kleinere Datei brauchen.
Ergebnis herunterladen
Speichern Sie jede Datei einzeln oder alle als eine ZIP-Datei. Kann eine Datei nicht kleiner werden, behalten Sie das Original.
GIF: ein altes Format, das nicht verschwinden will
GIF (Graphics Interchange Format) stammt aus dem Jahr 1987, und die Version 89a von 1989 brachte die beiden Funktionen, die es am Leben halten: Animation und eine transparente Farbe. Reaktionen in Chat-Apps, kleine Banner, Ladeanimationen und kurze Bildschirmaufnahmen in Fehlerberichten werden immer noch als GIF geteilt, weil jeder Browser, jedes E-Mail-Programm und jeder Messenger sie ohne Videoplayer anzeigen kann.
Das Format hat harte Grenzen. Jedes Einzelbild kann höchstens 256 Farben aus einer Palette verwenden, und Transparenz gibt es nur ganz oder gar nicht: Ein Pixel ist entweder voll sichtbar oder völlig durchsichtig, ohne weiche Kanten. Komprimiert wird mit LZW, einem verlustfreien Verfahren, das bei einfarbigen Flächen gut funktioniert und bei Fotos, Rauschen und Verläufen schlecht.
Warum animierte GIFs so groß werden
GIF kennt keine Bewegungsvorhersage. Ein Video-Codec speichert ein vollständiges Bild und danach vor allem die Änderungen; ein GIF speichert jedes Einzelbild als eigenes Bild. Zehn Sekunden mit 15 Bildern pro Sekunde sind 150 Bilder. Wurden sie von einem Handybildschirm mit 1080 Pixeln Breite aufgenommen, kann schon ein einzelnes Bild Hunderte Kilobyte groß sein, und die ganze Animation erreicht schnell Dutzende Megabyte.
Das Tool setzt dort an, wo das Format es zulässt, und erhält dabei die Animation und ihr Timing:
- Differenzbilder. Pixel, die gegenüber dem vorherigen Bild gleich bleiben (oder bei reduzierten Farben nahezu gleich), werden transparent, sodass LZW nur kodieren muss, was sich bewegt hat.
- Palettenreduktion. Weniger Farben bedeuten kürzere Codes und längere Folgen identischer Pixel.
- Größe ändern. Halbierte Breite und Höhe senken die Pixelzahl jedes Einzelbilds auf ein Viertel, und das spart meist mehr als alles andere.
Empfohlene Einstellungen
| Wohin das GIF soll | Breite | Farben |
|---|---|---|
| Chat-Reaktion oder Sticker | 320–480 px | 64–128 |
| E-Mail-Newsletter | 640 px (nah am üblichen E-Mail-Layout mit 600 px) | 128 |
| Fehlerbericht oder Anleitungsaufnahme | 800 px oder Originalgröße | 64–256, je nachdem, wie viele Farben die Oberfläche hat |
| Statisches Logo oder Icon | tatsächliche Größe | so wenige, wie gut aussehen; besser PNG erwägen |
Bildschirmaufnahmen von Software haben meist wenige Farben und überstehen 64 Farben gut. Aufnahmen echter Szenen mit Hauttönen und Himmel brauchen die vollen 256 und zeigen trotzdem Streifen; solche Inhalte sind als Video besser aufgehoben.
Rechnen Sie mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen von Datei zu Datei. In unseren Tests mit den standardmäßigen 128 Farben ließen sich zwei bereits optimierte GIFs aus der Praxis gar nicht verkleinern, während eine auf einfache Weise gespeicherte Testanimation mit vollen Einzelbildern und einer Palette pro Bild um 79 % kleiner wurde.
Wann eine Umwandlung besser ist
Akzeptiert die Plattform, auf der Sie posten, Video, ist ein MP4 aus denselben Bildern meist um ein Vielfaches kleiner als das GIF, und das in voller Farbe. Animiertes WebP ist eine weitere Option für Websites: Es unterstützt 24-Bit-Farbe und weiche Transparenz und wird von allen aktuellen Browsern angezeigt. Für ein GIF, das sich gar nicht bewegt, ist PNG verlustfrei, unterstützt weiche Kanten und ist meist kleiner.
Bleiben Sie bei GIF, wenn das Ziel eine E-Mail ist (viele E-Mail-Programme ignorieren Video und animiertes WebP) oder eine Plattform, die nur GIF-Uploads annimmt.
Fragen zu GIF
Bleibt mein GIF animiert?
Ja. Reihenfolge und Verzögerung der Einzelbilder sowie die Schleifeneinstellung bleiben erhalten. Es ändern sich nur die Art, wie jedes Bild gespeichert wird, die Palette und, wenn Sie es wünschen, die Größe.
Warum zeigt das komprimierte GIF Streifen oder Flecken?
Mit weniger Farben werden weiche Verläufe zu sichtbaren Stufen, und Pixel, die sich zwischen zwei Bildern nur leicht geändert haben, werden aus dem vorherigen Bild übernommen. Erhöhen Sie die Farbanzahl, wenn Sie das stört; bei 256 Farben ist diese Wiederverwendung abgeschaltet.
Kann ich Einzelbilder entfernen, um es zu verkleinern?
Ja. Aktivieren Sie „Bildrate halbieren“: Jedes zweite Bild fällt weg, und die Animation behält ihre Länge. Weil jedes Bild einzeln gespeichert wird, ist das bei langen Animationen sehr wirksam; für Bildschirmaufnahmen reichen meist 12–15 Bilder pro Sekunde. Identische Bilder werden ohnehin zusammengeführt.
Unterstützt GIF Transparenz?
Ein Paletteneintrag kann als transparent markiert werden, ein Pixel ist also entweder ganz sichtbar oder ganz verborgen. Logos mit weich geglätteten Kanten bekommen einen gezackten Umriss; PNG oder WebP kommen damit richtig zurecht.
Ist die GIF-Komprimierung verlustbehaftet?
Die LZW-Stufe ist verlustfrei, und ein GIF, das bereits wenig genug Farben hat, wird nur effizienter neu kodiert. Verluste entstehen durch Palettenreduktion, Größenänderung oder Halbierung der Bildrate, und alle drei Einstellungen haben Sie in der Hand.
Weitere Tools
Alle Bildtypen finden Sie auf der Seite zur Bildkomprimierung. Die Seite So funktioniert’s erklärt, warum alles in Ihrem Browser läuft.