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Audiodateien komprimieren

Musik, Sprachmemos und Aufnahmen verkleinern, mit Einstellungen für Bitrate, Mono und Abtastrate.

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MP3 · WAV · AAC · FLAC · M4A · AIFF · WMA

Dateien verlassen nie Ihr Gerät

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So komprimieren Sie Audiodateien

  1. Dateien hinzufügen

    Ziehen Sie Dateien in das Feld, fügen Sie sie ein oder wählen Sie sie auf Ihrem Gerät aus. Nichts wird hochgeladen.

  2. Einstellungen prüfen

    Die Standardvoreinstellung passt für die meisten Dateien. Ändern Sie Qualität, Größe oder Format, wenn Sie eine kleinere Datei brauchen.

  3. Ergebnis herunterladen

    Speichern Sie jede Datei einzeln oder alle als eine ZIP-Datei. Kann eine Datei nicht kleiner werden, behalten Sie das Original.

Audioformate, die wir komprimieren

Woher die Größe einer Audiodatei kommt

Audio ist entweder unkomprimiertes PCM, verlustfrei oder verlustbehaftet komprimiert, und die drei unterscheiden sich in der Größe um eine Größenordnung. Unkomprimiertes PCM, wie es in WAV- und AIFF-Dateien steckt, ist durch Abtastrate, Bittiefe und Kanäle festgelegt: CD-Qualität (44,1 kHz, 16 Bit, Stereo) entspricht 1411 kbit/s, etwa 10,6 MB pro Minute. Verlustfreie Codecs wie FLAC und ALAC speichern genau dieselben Samples auf weniger Platz. Verlustbehaftete Codecs wie MP3, AAC und Opus entfernen, was das Ohr kaum bemerkt, und ihre Größe hängt allein von der Bitrate ab:

BitratePro MinutePro StundeGeeignet für
32 kbit/s mono0,24 MB14 MBDiktate, Mailbox-Nachrichten
64 kbit/s mono0,48 MB29 MBVorlesungen, Interviews, reine Sprach-Podcasts
128 kbit/s stereo0,96 MB58 MBMusikhören im Alltag
256 kbit/s stereo1,92 MB115 MBMusik mit Reserve für gute Kopfhörer

Was die Einstellungen bewirken

  • Format. AAC (in einer M4A-Datei) und Opus bieten die beste Qualität pro Bit; MP3 läuft auf den meisten alten Geräten; FLAC ist verlustfrei. „Automatisch“ behält das Format bei, nur WAV und AIFF werden zu MP3; kann Ihr Browser kein AAC erzeugen, wird das Ergebnis Opus.
  • Bitrate. Die wichtigste Stellschraube für die Größe bei verlustbehafteten Formaten. Halbe Bitrate, halbe Datei.
  • Mono oder Stereo. Sprache, die mit einem Mikrofon aufgenommen wurde, gewinnt nichts durch Stereo. Bei Mono kann der Encoder alle Bits in einen Kanal stecken.
  • Abtastrate. 44,1 oder 48 kHz für Musik; 22,05–24 kHz reichen für Sprache in MP3 und sparen Bits für das, worauf es ankommt.

Am besten wird das Ergebnis, wenn Sie von einer verlustfreien oder unkomprimierten Datei ausgehen, weil es dann nur eine Verlustgeneration gibt. Ein MP3 oder AAC auf eine niedrigere Bitrate neu zu komprimieren funktioniert, aber die Qualität sinkt schneller als bei einer frischen Kodierung, gehen Sie also nicht tiefer als nötig. Wäre die neue Datei nicht kleiner als das Original, behält das Tool Ihr Original.

Empfehlungen je nach Situation

  1. Aufgezeichnete Vorlesung oder Besprechung. Mono, 48–64 kbit/s, 24 kHz, mit MP3 als Ausgabe (AAC beginnt in Chrome und Edge unter Windows erst bei 96 kbit/s). Eine zweistündige Aufnahme passt in etwa 43–58 MB und bleibt bestens verständlich.
  2. Song oder Demo für Freunde. AAC oder MP3 mit 160–192 kbit/s, Stereo. Klein genug für jeden Messenger, gut genug für Kopfhörer.
  3. Sprachnachricht, die sich nicht senden lässt. Mono, 32–48 kbit/s als MP3 oder Opus; so bleibt eine fünfminütige Nachricht unter 2 MB.
  4. Audio für eine Website oder App. Opus oder AAC mit 96–128 kbit/s, Stille am Anfang und Ende entfernt.
  5. Archiv von Aufnahmen. FLAC, damit nichts verloren geht und die Dateien trotzdem deutlich kleiner als WAV sind.

Audioformate im Browser

Dekodieren und Kodieren laufen auf Ihrem Gerät. Das Tool liest MP3, AAC und M4A, WAV, FLAC, Ogg Vorbis und Opus über die WebCodecs-Schnittstelle des Browsers; AIFF ist unkomprimiertes PCM, das das Tool mit eigenem Code liest. AAC und Opus schreiben die eingebauten Encoder des Browsers, MP3 dagegen der Open-Source-Encoder LAME und FLAC die Bibliothek libFLAC, die beide mit dem Tool ausgeliefert werden. So können WAV und AIFF auch in Browsern ohne WebCodecs zu MP3, FLAC oder WAV werden. Firefox hat keinen AAC-Encoder und erzeugt deshalb stattdessen Opus. Die Ausnahme ist WMA: Browser haben keinen Decoder für Windows-Media-Formate, daher erklärt die WMA-Seite, wie Sie diese Dateien zuerst umwandeln. Audioaufgaben sind viel leichter als Video: In unseren Tests auf einem schnellen PC wurde eine Minute WAV in etwa 2 Sekunden zu MP3.

Fragen zur Audiokomprimierung

Welches Audioformat ergibt die kleinste Datei?

Opus ist bei niedrigen Bitraten am effizientesten, dicht gefolgt von AAC. Für Sprache klingt Opus mit 32 kbit/s, der niedrigsten Einstellung hier, noch klar, aber sehr alte Player unterstützen es nicht; zum Teilen ist AAC die sicherere Wahl.

Kann ich Audio ohne Qualitätsverlust komprimieren?

Ja, indem Sie unkomprimierte WAV- oder AIFF-Dateien in FLAC umwandeln. Verlustbehaftete Dateien wie MP3 lassen sich ohne weiteren Verlust kaum verkleinern.

Funktioniert das mit Aufnahmen von meinem Handy?

Ja. Sprachmemos vom iPhone sind M4A-Dateien, und die meisten Android-Rekorder speichern M4A, AAC oder MP3; all das liest das Tool (außer Memos, die mit der Einstellung „Verlustfrei“ aufgenommen wurden: Sie nutzen ALAC, einen Codec, den Browser nicht dekodieren können). Tipps für lange Aufnahmen finden Sie auf der M4A-Seite. Sprachaufnahmen vom Handy sind meist schon mono, daher ist die Bitrate die wichtigste Einstellung.